Stimmen aus der Praxis: Silvio Wöllmann von der Ackerbau Union Herzsprung

Ein Feld voller Sonnenblumen im Sonnenuntergang; daneben ein Bild vom FarmLab und der Titel

Für diesen Artikel aus der Reihe “Stimmen aus der Praxis” durften wir uns mit Silvio Wöllmann von der Ackerbau Herzsprung Union unterhalten.

Silvio Wöllmann, seines Zeichens Agraringenieur, ist Betriebsleiter bei der Ackerbau Union Herzsprung und für diverse Sonderkulturen verantwortlich. In seinem Betrieb in Wittstock im nordwestlichen Brandenburg werden unter anderem Möhren, Kartoffeln, Soja, Sonnenblumen, Roggen und Zuckermais angebaut.

“Insgesamt bewirtschaften wir 1.700 Hektar.”

erzählt der Agraringenieur und Leiter des brandenburgischen Betriebs.
Ein Feld mit Sojapflanzen in dunkler Erde unter einem blauen Himmel
Silvio Wöllmann baut auch Soja, wie auf diesem beispielhaften Bild zu sehen, an – die Pflanzen brauchen besonders viel Pflege

Herausforderung

Das Anbauen von Sonderkulturen ist kein einfaches Unterfangen, da die Pflanzen besonderer Pflege bedürfen. Zu wissen, welche Nährstoffe fehlen und auf Veränderungen schnell zu reagieren, kann entscheidend für das Ernteergebnis sein.
Aus diesem Grund müssen Silvio Wöllmann und seine Kollegen regelmäßig mehrere Bodenproben machen. Falls unerwartete Probleme auftreten, werden zudem zusätzliche Proben gemacht, die weitere Kosten mit sich bringen. Das Analysieren von Bodenproben für Sonderkulturen hat seinen Preis.

“Im Grundnährstoff- und Nmin-Bereich sind wir bei 16.000 bis 17.000 Euro pro Jahr; und für die Nematodenuntersuchung, die besonders teuer ist, bewegen wir uns zwischen 25.000 und 30.000 Euro pro Jahr.”

erläutert Silvio Wöllmann die Kostenfaktoren für die Bodenanalysen.
CTA: Kosten für Bodenanalysen senken

Das häufige Ziehen der Bodenproben und die entstehenden Kosten sind eine Sache – eine weitere Herausforderung sieht Silvio Wöllmann in der Dauer, welche die Laboranalysen auf sich warten lassen. Vor allem im Anbau von Sonderkulturen ist es wichtig, schnell Ergebnisse zu erhalten und auf kurzfristige Veränderungen im Erdboden reagieren zu können.

“Das Problem war immer, dass mir die Untersuchungen zu lange gedauert haben […]. Im Sonderkulturenbereich kann man halt nur kurzfristig reagieren; da muss man kurzfristig reagieren […] und da braucht man schnell Ergebnisse, um gegensteuern zu können.”

berichtet der Betriebsleiter der Ackerbau Union von seinen Erfahrungen.

Lösung

Das Warten auf die Untersuchungsergebnisse war ausschlaggebend dafür, dass Silvio Wöllmann neue Technologien für seinen Anbau ausprobiert hat. Er wollte einfacher und schneller an die Ergebnisse kommen.

“Dann haben wir uns entschieden, [das FarmLab] das ganze Jahr über hier zu haben, um zwischendurch zu gucken wie der Stand draußen auf unseren Feldern hinsichtlich der Nährstoffe ist.”

erzählt Silvio Wöllmann von seiner Entscheidung, das FarmLab langfristig in seinem Betrieb zu nutzen.

Normalerweise hat der Agraringenieur im Dienste der Ackerbau Union bis zu vier Wochen auf eine Laboranalyse warten müssen, selbst wenn er das Ergebnis kurzfristig benötigte. Dank des FarmLabs von Stenon kann Silvio Wöllmann jetzt wirklich spontan messen, analysieren und reagieren.

“Ich gehe raus, wenn ich mal speziell irgendwo etwas sehe, steche in den Boden und wenn ich wieder im Büro bin, sind alle Daten schon in der Cloud hochgeladen, sodass ich mir die Ergebnisse angucken kann. Das ist für mich zeitnah, sehr zeitnah.”

erläutert Silvio Wöllmann sein Vorgehen mit dem FarmLab.

Auch hinsichtlich der Nutzerfreundlichkeit kann Silvio Wöllmann nur Positives berichten. Das spontane Messen und Analysieren von Bodenproben erfolgt nicht nur zeitnah, sondern auch ohne Schwierigkeiten hinsichtlich der Handhabung.

“Das Gerät ist intuitiv. Es führt wunderbar durch das Menü und die Web-App ist übersichtlich und einfach. Man muss nicht lange suchen und die Funktionen sind sofort da. Wenn man Ackerschlagkarteien und so weiter nutzt, ist das viel komplizierter.”

weiß der Betriebsleiter, die praktische Erfahrung mit dem FarmLab einzuschätzen.
Ein FarmLab steht in einem Feld mit Sonnenblumen
Das FarmLab ist auch für die Analyse von Sonnenblumenfeldern bestens geeignet und eine ideale Lösung, um den pittoresken Pflanzen zu geben, was sie brauchen

Ergebnisse

Die Nutzung des FarmLabs hat sich für Silvio Wöllmann bereits gelohnt. Dank der zeitnahen Analysen konnte sein Betrieb unter anderem Stickstoff einsparen. An verschiedenen Stellen im Boden war für die Sonderkulturen mehr Stickstoff verfügbar als angenommen wurde.

“Die Einsparungen bewegen sich dann schon so um die 10.000 bis 12.000 Euro […].”

zieht Silvio Wöllmann ein Fazit.

Doch noch viel wichtiger als die finanziellen Einsparungen ist für Silvio Wöllmann das Wissen um den Zustand seiner Pflanzen. Denn dank des FarmLabs kann er jetzt jederzeit überprüfen, warum seine Pflanzen Stress haben und ob es am Nährstoffmangel liegt. Der Leiter des brandenburgischen Betriebs ist zufrieden damit zu wissen, warum es an manchen Stellen seiner Felder anders aussieht als andernorts.

“An manchen Stellen haben wir dieses Jahr keine Probe gezogen, aber festgestellt, dass es dort ein bisschen schlechter aussieht. Dann haben wir einfach mal mit dem FarmLab gemessen und festgestellt, dass der pH-Wert an der Stelle nicht gestimmt hat. Auf dem Rest des Feldes hat er gestimmt. Das hat dann halt Konsequenzen für die Düngung.”

zeigt sich der Verantwortliche für diverse Sonderkulturen erfreut über die Nutzung des FarmLabs.

Silvio Wöllmann weiß die Vorteile, des FarmLabs von Stenon zu schätzen und kann das Gerät nur weiterempfehlen. Die schnelle Verfügbarkeit der Daten und das spontane Reagieren auf Unregelmäßigkeiten im Ackerbau sind für ihn von zentraler Bedeutung.

“Ich habe es schon jemandem empfohlen. […] Um die Sachen schnell mitzubekommen und schnell verfügbar zu haben, ist das eine super Sache.”

beendet Silvio Wöllmann das Interview.
CTA: Böden in Echtzeit analysieren

“Wir freuen uns sehr über die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Herrn Wöllmann und der Ackerbau Union Herzsprung. Hier können wir in kürzester Zeit mit unseren Daten zu wichtigen Entscheidungen im Pflanzenbau beitragen und helfen, den Anbau effektiver und effizienter zu gestalten. Dies gehört zu den obersten Zielen der Fa. Stenon und lässt sich hier perfekt umsetzen und realisieren.”, so Christian Kessel, Teamleiter der Vertriebsabteilung von Stenon.

Über Stenon

Die Stenon GmbH mit Sitz in Potsdam revolutioniert die landwirtschaftliche Bodenanalyse mithilfe des sensor- und cloud-gestützten mobilen Messgeräts “FarmLab” und bringt damit modernste Labortechnik auf jedes Feld. Durch die Technologie von Stenon werden laborunabhängige Bodenanalysen in Echtzeit ermöglicht, auf deren Basis pflanzenbauliche Entscheidungen bedarfsgerecht getroffen und Kosten eingespart werden können.

Erfahren Sie mehr darüber, was Sie mit dem FarmLab für Ihren Boden tun können. Sie können uns über folgendes Formular Ihre Kontaktinformationen senden und ein Mitarbeiter von uns wird Sie kontaktieren: